Berlin
19. Juni 2018
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Ablauf / Termine

Am 19.06.2018 werden wir um 9.00 Uhr mit der Registrierung der Teilnehmenden beginnen. Wir starten mit einem Kaffee und einem kleinen Frühstück in den Tag.
Gegen 9:45 Uhr eröffnen wir das WIMACamp18 im Plenum. Nach der obligatorischen, kurzen Vorstellungsrunde findet der Sessionpitch statt, der ausschließlich durch die Teilnehmer bestritten wird, bis dann um 11.00 Uhr die eigentlichen Sessions beginnen.
Lunch ist für 14.00 Uhr vorgesehen.
Nach weiteren Sessions und der Feedbackrunde um 18.00 Uhr lassen wir den Tag mit einem “Get together” ausklingen.
 

Sessionboard

WarmUp

 

Am Montag, den 18. Juni 2018, dem Abend vor dem offiziellen WIMACamp18, bieten wir ab 19 Uhr im Zentrum Technik und Gesellschaft, Hardenbergstraße 16 -18,10623 Berlin für alle WIMACamper als WarmUp eine Camp-Session an. In ihr geben wir Neulingen die Möglichkeit, sich mit dem Format vertraut zu machen und ihnen, ebenso wie den erfahrenen Campern, die Chance zu informellem Austausch und erstem Netzwerken mit anderen Teilnehmenden und dem Orga-Team. Wir gehen beim WarmUp auf die Historie von Bar- und Themencamps ein, erläutern anhand der Regeln den typischen Ablauf und proben sowohl die Vorstellungs-
runde als auch den Sessionpitch. Ein locker vorbereitender Abend als Einstimmung auf das gemeinsame ThemenCamp.

Themen

Es gibt im Vorfeld eines Barcamp keinerlei festes Programm und keine Unterscheidung zwischen Speaker und Audience. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann sich aktiv mit einer eigenen Session oder im Rahmen einer Session einbringen. 

Gleichwohl freuen wir uns, dass wir bereits einige renommierte Themenpaten für das WIMACamp gewinnen konnten, die wir hier vorstellen möchten. Natürlich werden auch unsere Themenpaten ihre Session am Tag selbst noch pitchen und darauf hoffen, dass sich aus dem Publikum Interesse dafür regt.



Thomas Windmann (Leiter Stabsstelle Mediation KIT)

Mit allen Sinnen

Digitale Marketing-Kanäle werden als innovative Tools gefeiert. Sie ermöglichen Reichweite und liefern detaillierte Auswertungen. Mit entsprechendem Aufwand kann zum Beispiel bei virtuellen Messen die reale Welt nachgeahmt und sogar erweitert werden.
Aber gehen dabei nicht auch wertvolle Sinnesebenen verloren? Welche Bedeutung hat aktuell der face-to-face-Kontakt mit dem Kunden im Marketing-Mix? Können Faszination und Emotionen der Wissenschaftlerinnen online erlebbar gemacht werden oder sind Originalschauplätze und der persönliche Kontakt unverzichtbar? Auf Basis welcher Kriterien entscheidet die Wissenschaft über ihre Kommunikationskanäle? Diktieren Ressourcen unsere Marketingmaßnahmen? Bedingt die Aufgabe des Wissenstranfers eine große Nähe zur Bürgerschaft?
Zum Erfahrungsaustausch und visionären Diskutieren lädt die Session ein.

 

Anne Heinze (Falling Walls Foundation gGmbH)

Entdecke deine unternehmerischen Fähigkeiten!

Du bist PhD und fragst dich, was nach der Doktorarbeit kommt? Die Falling Walls Foundation geht in ihrem Projekt „Young Entrepreneurs in Science“ der Frage nach, durch welche Kompetenzen sich deutsche Nachwuchswissenschaftler im internationalen Wettbewerb positiv hervortun können. Dabei ist sie davon überzeugt, dass prinzipiell alle Doktoranden die Schlüsselqualifikationen eines Jungunternehmers in sich tragen, diese jedoch erst entdecken müssen.
„Young Entrepreneurs in Science“ ist ein spezielles, mehrtägiges Workshop-Programm, in dem unternehmerische Kompetenzen erlernt werden, die auf allen zukünftigen Karrierewegen gefragt sind. Das Programm richtet sich daher auch an diejenigen, die ihre berufliche Zukunft außerhalb der Universität sehen: tatsächlich handelt es sich hierbei statistisch gesehen um die Mehrzahl der Doktoranden. Das Workshop-Programm wird derzeit an den Standorten Nürnberg, Karlsruhe, Göttingen, Mainz und Jena erprobt. Für eine dreijährige Projektphase ab September 2018 soll dieses stetig weiterentwickelt und skaliert werden. Hierfür ist auch der Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes an Kooperationspartnern und Alumni geplant.
Wie dies gelingen kann und wie das Programm noch mehr Teilnehmer – vor allem auch aus geisteswissenschaftlichen Fachgebieten – erreichen kann? Das möchten wir sehr gern mit euch diskutieren!

 

André Lampe (Physiker und Science Slammer)

WissKomm - lieber Geräte und Daten zeigen als Ergebnisse

Die Abläufe in der Forschung sind für interessierte Laien mindestens so spannend wie die Ergebnisse. Warum also nicht einmal darüber nachdenken, wie man Geräte (und Daten) in Vorträge und andere Veranstaltungen miteinbringt. Vom Live-Mikroskopieren bis hin zur Demonstration der Auswertungssoftware (auch für Geisteswissenschaften) bieten sich viele Möglichkeiten den wissenschaftlichen Prozess besser als bisher darzustellen.
 

Hannah Jo Wolff (VRIKS)

Zugriff statt Suche – Videos müssen verwaltet werden

Ob Lehrvideo, Konferenzvortrag oder Image-Film: Ein Video bringt Ihr Vorhaben auf den Punkt. Mit bewegten Bildern lassen sich komplexe Themen einfach erklären und viel mehr Menschen können erreicht werden - kein Wunder, dass das Medium Video auf dem Vormarsch ist.
In einer digitalisierten Welt sind Informationen immer und überall verfügbar - mit immer billigeren mobilen Datenverträgen gilt dies inzwischen auch für Videos. Somit besteht die Herausforderung heute vor allem im Finden und priorisieren von Informationen. Beim Medium Video versagen die üblichen Hilfsmittel, eine Volltextsuche findet zwar ein bestimmtes Video, aber nicht die fünf Minuten einer einstündigen Podiumsdiskussion, die Sie suchen.
VRIKS bietet cloudbasierte digitale Videobibliotheken an, mit denen sich Videos sekundengenau verschlagworten lassen und Objekte und Personen identifiziert werden können. Kleinteilige Rechteverwaltung und die Möglichkeit zu Permalinks ermöglichen die zentrale Steuerung für das interne und externe Wissensmanagement von audiovisuellem Material. Ob öffentlich oder intern, Sie haben den Zugriff – ohne Suche, jederzeit, egal wo.

 

Anja Zeltner und Franz Himpsl (DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH)

Schatztruhen voller Wissen öffnen

Was passiert, wenn ein Technologie-Start-up und ein kleines, traditionsreiches Verlagshaus zusammenarbeiten?
Wir wollen es herausfinden.
Wir, das ist das DUZ Medienhaus, Herausgeber der Deutschen Universitätszeitung, und SciFlow, ein junges Unternehmen, das einen Texteditor für wissenschaftliches Schreiben entwickelt hat.
In einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt bauen wir in den nächsten Jahren die Plattform OpenD auf. Sie soll den Bedürfnissen heutiger Doktoranden gerecht werden: vom Planen der Promotion übers unkomplizierte Schreiben im Browser bis hin zur Veröffentlichung der Dissertation.
Doktorarbeiten sind Schatztruhen voller Wissen und voller Innovationen.
Wir wollen sie öffnen - für jedermann.

 

Manuela Stanica (EUropean IT Consultancy EITCO GmbH)

DMS: Information effizient nutzbar machen

Im digitalen Zeitalter, wo Informationen die wichtigste Rolle spielen, kann die zunehmende Datenflut oft zum Datenchaos führen. Dateien von unterschiedlichen Typen und Formaten werden an verschiedenen Orten aufbewahrt, von Clouds, Outlook und Festplatten bis auf den Arbeitstischen oder im Aktenschrank. So werden häufig relevante Informationen nur über sämtliche Umwege und Nachfragen gefunden.
Informations- bzw. Wissensmanagement ist heutzutage ein Schlüsselfaktor in der digitalen Welt. Wie kann das vorhandene Wissen am effektivsten genutzt werden? Wie kommt man dazu, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen?
Die Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems (DMS) und die elektronische Aktenführung (E-Akte) unterstützen die Nutzbarmachung des vorhandenen Wissens und die Zeitoptimierung der internen Prozesse einer Organisation. Dieser Vortrag gibt einen Erfahrungsbericht zur erfolgreichen DMS-Einführung am Beispiel der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und erläutert die Vorteile und die Risiken eines solchen Veränderungsprozesses.


Stefanie Schweiger (Referentin für Kommunikation und Relationship Management bei openHPI Hasso-Plattner-Institut)

Peer Assessment - Wie streng bewerten sich Lerner gegenseitig?

Ein Traum für jeden Dozenten: Das nervige Korrigieren entfällt, die Studierenden bewerten ihre Aufgaben einfach gegenseitig. Im Präsenzstudium wie auch im E-Learning-Bereich ist Peer Assessment ein beliebtes Mittel, um neben automatisch auswertbaren Multiple Choice-Übungen auch offene Fragen stellen und auswerten zu können. Geben Sie Ihren Studierenden eine praktische Aufgabe, lassen Sie sie zum Beispiel einen Essay schreiben oder ein Video aufnehmen, und reichen Sie die eingereichten Lösungen danach an die Kommilitonen zur Korrektur weiter.
Doch können Neulinge auf einem Fachgebiet andere überhaupt bewerten? Fällt die Bewertung strenger aus als die eines Experten, womöglich um sich selbst besser dastehen zu lassen oder eher milder, da man sich der Schwierigkeit der Aufgabe stärker bewusst ist?
Vielleicht sind auch Sie skeptisch, ob Peer Assessment funktioniert und ob die erzielte Note wirklich aussagekräftig ist. In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen die Erfahrungen teilen, die wir auf unserer Lernplattform openHPI zum Thema Peer Assessment sammeln konnten. Ganz ohne Computer, dafür mit Zettel und Stift, machen wir dann die Probe aufs Exempel.


Anna Groh und Susanne Cholodnicki (Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni der TU Berlin)

Multi-Kanal-Kommunikation: Maßgeschneiderte Lösungen für die Universität

Der Blumenstrauß an Themen und Kanälen an der TU Berlin ist bunt, groß und bedarf aufmerksamer Pflege. Wie schafft man es, mit immer knapper Zeit, wenig Personal, aber einer großen Portion Motivation, Highlight-Themen für die jeweilige Zielgruppe aufbereitet auszuspielen und zu platzieren?
Ob Satellitenstart, Superklebstoff oder Semesterauftakt – wir haben Best-Practice-Beispiele der TU Berlin im Gepäck, teilen unsere Erfahrungen und Arbeitsweisen und verraten auch, an welchen Stellen wir Kompromisse eingehen.

Du hast ein Thema, für das du auf dem WIMACamp die Patenschaft übernehmen möchtest? Oder Du wünschst Dir ein spezielles Thema? Die Session-Planung findet zwar erst direkt am Vormittag des Veranstaltungstages statt; jedoch kann jeder bereits im Vorhinein Sessions und Themen vorschlagen oder nachfragen. 
Welches Thema würdest Du selber für eine Session vorschlagen oder würdest es gerne diskutieren? Schreibe dazu einfach einen Kommentar: